BMW arbeitet an holographischen Bedienelementen

BMW will die Entwicklung von autonom fahrenden Autos mit einem neuen Entwicklungszentrum schneller vorantreiben und zeigt auf der CES 2017 eine holographische Projektion von Bedienelementen …

Auf der im Januar stattfindenden CES in Las Vegas will BMW eine neue Technik vorstellen, mit der Bedienelemente holographisch ins Cockpit projiziert werden. Zudem wird der bayrische Automobilhersteller ein neues Entwicklungszentrum für autonomes Fahren einrichten.

Hologramm im Fahrzeug

BMW wird auch 2017 auf der bevorstehenden Consumer Electronics Show (CES) vertreten sein und dort neue Produkte und Entwicklungen vorstellen. Dazu gehört die von BMW Holoactive Touch genannten Technik, die Bedienelemente als Hologramm ins Fahrzeug bringt. Anders als ein Head-up-Display (HUD), das optisch vor der Windschutzscheibe erscheint, sollen die Hologramme vor und neben dem Fahrer im Fahrzeug zu sehen sein. Ähnliche wie bei einem HUD werden die Hologramme über geschickte Spiegelungen erzeugt aber aus jedem Blickwinkel erkennbar sein.

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Holoactive Touch wird wie ein Touchscreen funktionieren, allerdings müssen keine Oberflächen berührt werden um eine Aktion auszulösen. Die im Fahrzeug schwebenden Anzeigen lassen sich durch Fingergesten bedienen, die von einer Kamera erkannte werden. Die Schaltflächen sollen frei konfigurierbar sein und etwa die Bedienung der Klimaanlage, der Navigation oder des Radios ermöglichen. Interessant ist, dass die holografischen Bedienelemente auch ein spürbares, haptisches Feedback wiedergeben sollen. Wie BMW das löst, verrät der Hersteller noch nicht.

Bereits 2015 zeigte BMW ebenfalls auf der CES eine Gestensteuerung, die nun in den aktuellen Baureihen der 7er- und 5er-Serie zum Einsatz kommt. Bis Holoactive Touch in die Serienproduktion geht soll es aber noch einige Jahre dauern.

Neues BMW Entwicklungszentrum für autonomes Fahren

Am technischen Fortschritt im Bereich des autonomen Fahrens will BMW in einem neuen Entwicklungszentrum arbeiten. Um Anfang 2020 erste elektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, die komplett selbstständig fahren, wird das Entwicklungskompetenzzentrum für Fahrzeugvernetzung und automatisiertes Fahren in Unterschließheim eingerichtet. Am Standort in Unterschleißheim bei München, sollen zukünftig rund 2000 Mitarbeitern an autonomen Fahrzeugen arbeiten. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen rund 600 Mitarbeiter in diesem Bereich.

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