Garmin Fenix im Test

Mit der fenix hat Garmin die erste Outdoor-Uhr auf den Markt gebracht, die auf Routen und Tracks auch den Weg ans Ziel führen kann. Wir haben uns den Begleiter am Handgelenk für Wanderer, Geocacher und Bergsteiger angeschaut …

Einleitung und Beschreibung

Einleitung

Im Hause Garmin ist bereits seit Längerem eine fortschreitende Diversifizierung des Angebots mobiler GPS-Geräte festzustellen. Grundsätzlich scheint das Unternehmen dabei zwei Richtungen zu verfolgen: Zunehmend leistungsfähigeren Navigatoren mit Kartendarstellung für den Outdoor-Bereich stehen immer komplexere GPS-Uhren für sportive Einsatzzwecke gegenüber. Mit der Fenix versucht der US-Hersteller nun erstmals ernsthaft beide Welten zusammenzuführen: Ein GPS-Empfänger, den sowohl Sportler zur systematischen Zeitnahme wie auch Wanderer und andere Outdoor-Aktive zur Navigation nutzen können. Garmin nennt an erster Stelle Bergsteiger als ideale Zielgruppe, doch auch andere Nutzer sollten (so es denn funktioniert) von dem vereinigten Leistungsumfang der Fenix profitieren können.

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Auf den ersten Blick mutet sich Garmin einen ziemlichen Spagat zu, unterscheiden sich die Outdoor-Modelle der Baureihen Montana, Oregon & Co. doch bereits in der Form massiv von den Forerunner-Laufuhren des US-Herstellers. Kompromisse lassen sich hier nicht vermeiden. Trotzdem werden wir die Fenix in beiden Welten testen, als datenerfassende Begleiterin bei der Sportausübung ebenso wie als zielführender Navigator bei gemächlicherem Tempo. Vor Testbeginn wurde die installierte Firmware auf Version 3.1 aktualisiert.

Beschreibung

Temperaturmessung mit Tempe-SensorVon der Form her eine Uhr, ganz unbestreitbar. Eine ziemlich große Uhr, der Durchmesser des Gehäuses von etwa 5 cm lässt kurz an einen historischen Aviator-Chronographen denken, doch schnell bringt einen das schlichte Hightech-Design von diesem Gedanken wieder weg. Überdeutlich groß erscheint die Uhrzeit im Display, darum umlaufend etwas verspielt als eine Art digitaler Zeiger die Sekundenanzeige. Die Fenix zusammen mit einem Brustgurt als Lauf-Uhr beim Joggen zu nutzen, das erschließt sich leicht.

Doch als Navigator? Selbst das kleine Display der eTrex-Serie von Garmin wirkt riesig gegen die winzige Fenix. Dass der Hersteller es trotzdem ernst meint, erfährt man, sobald das Gerätemenü aufgerufen wird – dort kann man sich einige Zeit aufhalten! Was Garmin auf engstem Raum an Funktionalität untergebracht hat, wirkt auf den ersten Blick ziemlich sensationell. Der nachfolgende Test soll klären, ob dieser Eindruck zu Recht besteht.

Ergänzt wurde der Testbericht zwischenzeitlich auf Grundlage weiterer Erfahrungen der Redaktion sowie verschiedener Rückmeldungen von Fenix-Nutzern, diese sind an passender Stelle in den bestehenden Text eingeflossen.

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4 Kommentare zu “Garmin Fenix im Test

  1. Schöner, praxisnaher Test.

    Eine Anmerkung habe ich allerdings.
    Ich nutze selbst die fenix und die Verwendung der OSM Karten ist wirklich eine nettes weiteres Feature der Uhr.
    Erinnert zwar in der Darstellung ein bisschen an die Zeiten eines alten GPSMap, aber die Aufbereitung ist gut gelungen. Und der Nutzen ist grösser, als ich gedacht habe. Es kann zwar natürlich kein „echtes“ Kartennavi ersetzen, aber für die schnelle Orientierung durchaus brauchbar.

    Probleme durch die Karten habe ich bislang nicht gehabt, ich beschränke allerdings auf 3-4 Kacheln (ca. 7- 8 MB). Die vorhandene Basiskarte (gmapbmap.img) lösche ich dabei nicht, die OSM Karte muß nach gmapsupp.img umbenannt werden.

  2. Hallo Andreas, vielen Dank für den Hinweis und insbesondere die Zahlen. Auch an anderer Stelle habe ich entsprechende Rückmeldung bekommen, so dass ich den betreffenden Absatz nun etwas „freundlicher“ formuliert habe. Direkt in den Artikel aufnehmen möchte die Anleitung aber nicht, da ich fürchte, dass sie technisch nicht so versierte Nutzer u.U. verwirrt. Hier in den Kommentaren oder im Forum sind die weiterführenden Informationen m.E. besser aufgehoben & für interessierte Nutzer gut auffindbar.

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