Sicherheitssystem eCall ab Mitte 2012 in Mercedes Modellen

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Notrufsystem eCall sorgt ab Mitte 2012 serienmäßig für mehr Sicherheit in Modellen von Mercedes-Benz…

Navigationsgeräte im Kfz sind heute kaum noch wegzudenken. Während die mobilen Modelle den Markt aufgrund des relativ niedrigen Preiseinstiegs überschwemmen steuern die Automobil-Hersteller mit dem Thema „Sicherheit“, integriert in einem Werkseinbaugerät, dagegen.

Allen voran zeigt Mercedes-Benz das Notrufsystem eCall! Bereits ab Mitte 2012, und damit 3 Jahre vor der offiziellen Einführung durch die Europäische Kommission, wird der Hersteller dies serienmäßig in Verbindung mit dem Multimedia-System COMAND Online in den aktuellen Modellen der B-, C-, E- und M-Klasse als auch im SLK, CLS, SL und ab Herbst auch in der neuen A-Klasse einführen.

Bei einem schweren Verkehrsunfall, wo es auf jede Sekunde ankommt, können Rettungsdienste damit schnellstmöglich Informationen über die genaue Unfallstelle und das Fahrzeug erhalten! Ausgelöst wird das Versenden einer Meldung durch Gurtstraffer und/oder Airbags. Sofern das COMAND online mit einem Mobiltelefon verbunden ist werden darüber die GPS-Position und die Fahrgestellnummer in einer SMS an die Service- und Notrufstellen des Bosch Communication Center gesendet sowie die
Positionsdaten per DTMF-Verfahren (Doppeltonmehrfrequenz) parallel übertragen.

Zusätzlich wird sofort eine Sprachverbindung mit dem Rettungsteam aufgebaut. Dies erleichtert den Helfern sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, bevor sie bei den Verunglückten eintreffen. Die Sprache, die der Fahrer grundsätzlich eingestellt hat, wird dabei vorab vom System mitgeteilt, so dass besonders im Ausland, keine Kommunikationsprobleme entstehen.

Im Gegensatz zu dem in den 90er Jahren eingeführten Tele-Aid Notrufsystem ist das Mercedes-Benz eCall nicht kostenpflichtig außer den üblichen anfallenden Mobilfunkgebühren.

Weitere Informationen:

Kommentare zu “Sicherheitssystem eCall ab Mitte 2012 in Mercedes Modellen”

  1. Das gibt es bei BMW schon seit Jahren.

    Marko
    • Du meinst sicherlich das BMW Assist? Das ist schon richtig aber leider genauso ein Alleingang wie das Tele-Aid von Mercedes, On-Call von Volvo, eTouch von Citroen und Connect SOS von Peugeot. “eCall” ist eine europaweite Lösung die Herstellerunabhängig funktionieren soll und bisher als Versuchsobjekt innerhalb von 9 EU-Ländern eingesetzt wird. Ende 2012 sollen 19 weitere Länder folgen. Mercedes scheint der erste Hersteller zu sein der dies 2012 als serienreif einführen will. Bis 2015 müssen wohl alle anderen Hersteller folgen!

      Bye….Tom

      pandatom
  2. Auf ein gekoppeltes Handy zu hoffen, kann ja wohl keine Lösung sein?!
    War nicht eigentlich angedacht, hier ein völlig eigenes Handymodul einzubauen, das sich wahlweise auch auf Knopfdruck auslösen lässt (falls man einen Unfall sieht,Medizinischer Notfall, …)

    mega
    • Ich sehe da auch eine gewisse Gefahr dass das System im Ernstfall nicht so funktioniert wie es gedacht ist. Ein integriertes GSM-Modul würde allerdings nur dann funktionieren wenn es noch die Möglichkeit des SOS-Ruf’s ohne Telefonkarte – wie früher – noch geben würde. Leider ist dies wegen mehrfachen Missbrauch’s eingestellt worden was ich persönlich sehr bedauere.

      Bye….Tom

      pandatom
  3. Man könnte das eCall ja auch mit eingebauter SIM ausstatten. Oder sonst eienr Technik, damit es in jedem Netz funktioniert.
    Man kann dazu ja eine irgendwie spezielle Anmelde-Technik einführen bei der z.b. die Fahrgestellnummer mitgesendet wird.

    mega
    • Das wäre physikalisch sicherlich kein Problem und absolut wünschenswert. Leider müßten neue Tarifvereinbarungen mit den Providern international geschaffen werden. Auch da wäre die EU-Kommission im Zugzwang!

      pandatom

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