Samsung Galaxy Note Test: Auf die Größe kommt es doch an…

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Mit dem Galaxy Note hat Samsung dem Galaxy SII ein großes Brüderchen geschenkt. Ein riesiger 5,3 Zoll Touchscreen in HD-Auflösung, gesteigerte CPU-Taktrate und der Eingabestift S Pen sind die wesentlichen Neuerungen des nahen Verwandten. Wie er sich damit behauptet, zeigt unser Test …

Einleitung

Wie nie zuvor erleben wir in der Smartphone-Welt einen rasanten Generationen-Wechsel, der sich ständig zu beschleunigen scheint. Waren früher Zeiträume von ein bis zwei Jahren die Regel, werden heute Neuerungen im Halbjahresrhythmus, teilweise darunter, auf den Markt geworfen. Somit kann das, was wir heute noch über den grünen Klee loben schon morgen ein alter Hut sein.

Nachdem Samsung vor nicht allzu langer Zeit mit dem Galaxy SII (GT-I9100) das einstmals weltbeste Android-Smartphone auf den Markt gebracht hatte, wurden die Koreaner nicht müde, die Latte erneut höher zu legen. In schneller Folge brachten sie gebrandete Varianten mit erhöhter Doppelkern-Taktrate und/oder größerem und/oder höher aufzulösendem Display und/oder NFC-Chip und/oder 4G/LTE heraus. Dazu zählen das Galaxy SII Hercules SGH-T989 (T-Mobile USA), das Galaxy SII Epic 4G Touch SPH-D710 (Sprint USA), das Galaxy SII SGH-I777 (AT&T USA) sowie die auf der IFA vorgestellten Galaxy SII LTE (SHV-E110S) und HD (SHV-E120S/K/L). Spötter meinten schon, Zeugen einer Groß-Familiengründung zu sein, denn neben dem Galaxy S/S2 tummeln sich noch andere galaktische Mobiltelefone mit allen erdenklichen Buchstaben- und Zahlenanhängen in Samsungs Portfolio.

Das Galaxy SII Diversifizierungs-Chaos blieb uns Deutschen dankenswerterweise erspart, und Samsung hob in unseren Breiten gleich das Galaxy Note (GT-N7000) als einzigen Spin-Off aus der Taufe. Die Taktfrequenz des Doppelkern-Eigengewächses Exynox 4210 stieg von 1,2 GHz auf 1,4 GHz, das Super AMOLED Display wuchs von “bescheidenen” 4,3 Zoll auf beachtliche 5,3 Zoll Diagonale bei gleichzeitig verbesserter Touchscreen-Auflösung, nunmehr HD 1280 x 800 Pixel statt WVGA 800 x 480 Pixel; dazu ein stärkerer Akku, (fast) fertig war der Lack. Muss sich das “deutsche” GT-N7000 noch mit respektablem 3G/HSPA+ begnügen, verpasste Samsung vor kurzem der internationalen Variante SGH-I717 drahtlose Hochgeschwindigkeit mit 4G/LTE, dessen Netze sich in Deutschland noch im Aufbau befinden.

Natürlich legte der Galaxy SII Ableger auch gewichtsmäßig etwas zu und wurde um die Hüften etwas stärker. Ansonsten blieb alles ziemlich beim alten bis auf einen Touchpen (S Pen), der ähnlich wie beim HTC Flyer mehr als Kritzeleien kann. Wegen des gewachsenen Gehäuses irgendwo zwischen Smartphone und Tablet – kaum noch einhändig zu bedienen – kreierte die Fachwelt den Begriff Smartlet.

Wie sich das Samsung Galaxy Note gegen die Konkurrenz in seiner kuscheligen Nische behauptet, verrät der folgende Testbericht.


Kommentare zu “Samsung Galaxy Note Test: Auf die Größe kommt es doch an…”

  1. [...] d. Red.: Ab Version 4.0.2, also auch mit dem aktuellen Release 4.1, sind die Darstellungsprobleme auf dem Samsung Galaxy Note [...]

  2. [...] August soll auf der diesjährigen IFA der Nachfolger des Samsung Galaxy Note vorgestellt werden. Das Note 2 soll mit einem noch größeren Display ausgestattet sein und mit [...]

  3. [...] gestern haben Samsung Galaxy Note Nutzer die Möglichkeit, die brandneue Android ICS Version 4.0.4 herunterzuladen und zu [...]

  4. [...] das schnellstverkaufte intelligente Telefon aller Zeiten, dem sich im Spitzen-Segment das Smartlet Galaxy Note mit immerhin beeindruckenden 7 Millionen verkauften Geräten dazu gesellte – ein Spitzenwert für [...]

  5. [...] dem Galaxy Note (GT-N7000) landete Samsung in dieser Klasse einen Überraschungserfolg: Mehr als 10 Mio. Exemplare [...]

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